V e r z e i c h n i s

 

 

Die Idioten von der Feuerwehr

Das Gedicht eines Feuerwehrmannes

Dienstgrade, Funktions- und Lehrgangsabzeichen in der Feuerwehr

An die Schaulustigen...

Der Discobesuch...

Sekunden bis zum TOT...

Feuerwehrmann du hast keine Chance!!!

Feuerwehrfrust

Die Erschaffung ...

Die 10 Möglichkeiten eine Feuerwehr zu töten

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Idioten von der Feuerwehr


Stellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.

Nachts um drei Uhr fährt - mit Tatütata und Radau - die Feuerwehr

oder eine der anderen Hilfsorganisationen mit ihren größtenteils freiwilligen und

somit "unbezahlbaren" Helfern an Ihrem Haus vorbei. Sie werden sofort wach und denken

eventuell...... "Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig?"


oder


..."Na ja, nach §38 StVO muß der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren"


oder (am wahrscheinlichsten)


..."Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen?"


Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht,


- daß diese Idioten vor fünf Minuten noch genauso friedlich in ihrem Bett schlummerten wie Sie?

- daß diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie?


Aber


- daß diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr

schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem

brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat?


Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 38

StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.

Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über die "Idioten" von der Feuerwehr oder von

den anderen Hilfsorganisationen aufregen.


... Außerdem denken die inzwischen schon selbst:


"Warum mache ich IDIOT das eigentlich...

- freiwillig, unentgeltlich, und in meiner FREIZEIT ???"

 

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Das Gedicht eines Feuerwehrmannes

 

Ich wünschte Du könntest...
die Gram des Geschäftsmannes sehen,
als sein Lebenswerk in Flammen aufging oder die Familie, die nur nach Hause kam,
um ihr Haus und ihre Habseligkeiten beschädigt oder sogar zerstört vorzufinden.

Ich wünschte Du könntest...
fühlen wie es ist ein brennendes Schlafzimmer
nach eingeschlossenen Kindern abzusuchen,
die Flammen schlagen über Deinen Kopf hinweg,
während des Kriechen schmerzen Deine Handflächen und Knie,
der Fußboden gibt unter Deinem Gewicht nach,
wenn die Küche unter Dir zu brennen anfängt.

Ich wünschte Du könntest...
die Furcht einer Ehefrau um 3 Uhr morgens verstehen,
wenn ich ihrem 40 Jahre altem Ehemann den Puls fühle und keinen finde.
Ich beginne irgendwie mit der HLW, hoffe entgegen jeden besseren Wissens ihn
zurückzuholen, aber ich weiß, daß es zu spät ist.
Aber seiner Frau und Familie muß ich das Gefühl geben,
daß alles Mögliche getan wurde.

Ich wünschte Du könntest...
den unvergleichlichen Geruch von brennenden Isolierungen,
den Geschmack von Ruß in Deinen Schleimhäuten, das Gefühl der intensiven Hitze,
die durch Deine Ausrüstung dringt, das Geräusch der lodernden Flammen
und die Beklemmung absolut nichts durch diesen dichten Rauch zu sehen,
nachempfinden - „ Sensationen, an die ich mich zu sehr gewöhnt habe,
mit denen ich zu sehr vertraut geworden bin.“

Ich wünschte Du könntest...
verstehen wie es ist, am Morgen zur Schule oder zur Arbeit zu gehen,
nachdem Du die meiste Zeit in der Nacht, heiß und wieder naß durchgeschwitzt,
mit den verschiedensten Einsätzen verbracht hast.

Ich wünschte Du könntest...
meine Gedanken lesen,
wenn ich zu einem entstehendem Feuer gerufen werde,
„Ist es ein falscher Alarm oder ein fortgeschrittenes, atmendes Feuer?
Wie ist das Gebäude konstruiert?
Welche Gefahren erwarten mich? Sind Menschen eingeschlossen?“

Ich wünschte Du könntest...
in der Notaufnahme dabei sein,
wenn der Arzt das hübsche 5 Jahre alte Mädchen für tot erklärt,
nachdem ich es zuvor 25 Minuten lang versucht habe am Leben zuhalten,
sie wird nie zu ihrem ersten Date gehe können
oder jemals wieder die Worte „Ich liebe Dich Mama!“ sagen können.

Ich wünschte Du könntest...
die Frustration im Führerhaus des Löschfahrzeuges fühlen,
der Maschinist drückt seinen Fuß fest auf die Bremse,
Dein Daumen drückt den Schalter des Preßlufthorns,
wenn Du Dir vergeblich versuchst Vorfahrt an einer
vorfahrtberechtigten Kreuzung einzuräumen oder im Verkehrsstau.
Wenn Du uns brauchst, wann auch immer es ist,
Deine ersten Worte nach unserem Eintreffen werden sein,
“Es hat fast eine Ewigkeit gedauert bis Ihr hier wart!“

Ich wünschte Du könntest...
meine Gedanken lesen,
wenn ich helfe eine junge Frau aus den zertrümmerten Resten ihres Wagens zu ziehen,
„was wäre wenn es meine Schwester, meine Freundin oder eine Bekannte ist?
Wie werden ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer Tür ein Polizist steht,
der seine Mütze in den Händen hält?“

Ich wünschte Du könntest...
wissen,
wie es sich anfühlt nach Hause zu kommen, meine Eltern und Familie zu begrüßen,
aber nicht das Herz zu haben ihnen zu erzählen,
daß ich beinahe von meinem letzten Einsatz nicht zurückgekommen wäre.

Ich wünschte Du könntest...
Dir die physische, emotionale und mentale Belastung
von stehen gelassenem Essen , verlorenem Schlaf und verpaßter Freizeit vorstellen,
zusammen mit all den Tragödien, die meine Augen gesehen haben.

Ich wünschte Du könntest...
die Kameradschaft und die Befriedigung Leben gerettet
oder jemandes Eigentum geschützt zu haben, erfahren, da zu sein,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort im Angesicht der Gefahr
oder aus der Hektik und dem Chaos heraus Ordnung zu schaffen.

Ich wünschte Du könntest...
verstehen wie es ist
einen kleinen Jungen auf Deinem Arm zutragen, der fragt, „ist meine Mama o.k.?“ ,
und es ist Dir unmöglich ihm in die Augen zu schauen
ohne das Dir die Tränen in die Augen steigen und Du weißt nicht was Du sagen sollst.
Oder wie es ist einen alten Freund zurückzuhalten,
der mit ansehen muß wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird,
und Du weist genau, daß er nicht angeschnallt war.

Solange Du dieses Leben nicht durchgemacht hast,
wirst Du niemals wirklich verstehen oder einschätzen können,
wer ich bin, was wir sind oder was uns unsere Arbeit wirklich bedeutet.

Verfasser unbekannt.

 

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Dienstgrade in der Feuerwehr 

 

Dienstgradabzeichen

Dienstgrad

Funktion/Voraussetzung

Landesbrandmeisterin oder Landesbrandmeister

Landeswehrführung

Kreisbrandmeisterin oder Kreisbrandmeister Stadtbrandmeisterin oder Stadtbrandmeister

·  Kreiswehrführung, Stadtwehrführung

·  Amts- bzw. Gemeindewehrführung
....über 20000 Einwohner

·  Zugführung

·  Führung von Verbänden

Erste Hauptbrandmeisterin oder Erster Hauptbrandmeister

·  Amts- bzw. Gemeindewehrführung
....über 20000 Einwohner

·  Zugführung

·  Führung von Verbänden

Erste Hauptbrandmeisterin oder Erster Hauptbrandmeister

·  Amts- bzw. Gemeindewehrführung
....über 20000 Einwohner

·  Zugführung

·  Führung von Verbänden

Hauptbrandmeisterin oder Hauptbrandmeister

·  Gemeindewehrführung von 5001
....bis 20000 Einwohner

·  Führung von Verbänden
....(z.B.Amtswehrführung)

·  Ortswehrführung über 20000 Einwohner

Hauptbrandmeisterin oder Hauptbrandmeister

·  Ortswehrführung von 1001 bis
....20000 Einwohner

·  Gemeindewehrführung von 1001 bis
....5000 Einwohner

Oberbrandmeisterin oder Oberbrandmeister

·  Ortswehrführung von 1001 bis
....5000 Einwohner

·  Gemeindewehrführung bis 1000
....Einwohner

·  Kreisjugendfeuerwehrwartin oder
....Kreisjugendfeuerwehrwart

Brandmeisterin oder Brandmeister

·  Zugführung

·  Ortswehrführung bis 1000 Einw.

·  Kreisfachwartin oder Kreisfachwart

·  Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter
....der Kreiswehrführung....

Hauptlöschmeisterin oder Hauptlöschmeister (HLM***)

Stellvertretende Ortswehrführung bis 1.000 Einwohner mit Lehrgang Gruppenführung, Leiten einer Feuerwehr

Hauptlöschmeisterin oder Hauptlöschmeister

·  Gruppenführungsausbildung und
....Gruppenführerin oder Gruppenführer

·  Jugendfeuerwehrwartin oder
....Jugendfeuerwehrwart

·  Gruppenführung, Kreisausbildung

Oberlöschmeisterin oder Oberlöschmeister

·  Gruppenführungsausbildung und
....Gruppenführerin oder Gruppenführer

·  Jugendfeuerwehrwartin oder
....Jugendfeuerwehrwart

·  Gruppenführung, Kreisausbildung

Löschmeisterin oder Löschmeister

Truppführungsausbildung und Ausbildung
für mindestens zwei Sonderfunktionen sowie eine aktive Dienstzeit von 15 Jahren
oder Gruppenführungsausbildung

Hauptfeuerwehrfrau oder Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne (HFM***)

Truppführungsausbildung und mindestens eine technische Ausbildung und Funktion im Vorstand oder Sicherheitsbeauftragte / -beauftragter oder Brandschutzerzieherin / -erzieher / Brandschutzaufklärerin / -aufklärer mit abgeschlossener Ausbildung - nach Bewährung in der jeweiligen Funktion.

Hauptfeuerwehrfrau oder Hauptfeuerwehrmann

Truppführungsausbildung und Ausbildung für mindestens eine Sonderfunktion

Oberfeuerwehrfrau oder Oberfeuerwehrmann

Truppführungsausbildung oder Ausbildung
für mindestens eine Sonderfunktion

Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann

Feuerwehr-Grundausbildung

Feuerwehrfrauanwärterin oder Feuerwehrmannanwärter

Mitglied der Jugendabteilung; Eintritt als aktives Mitglied

 

Funktionsabzeichen am Feuerwehrhelm

Feuerwehrmann/frau

Gruppenführer/in

Zugführer/in und stellvertretender Orts- oder Gemeindewehrführer/in

Ortswehrführer/in oder Gemeindewehrführer/in

Amtswehrführer/in, Gemeindewehrführer/in (amtsfreie Gemeinden oder Städte) und Kreiswehrführer/in

Atemschutzträger/in (mit abgeschlossener Ausbildung und gültiger Atemschutztauglichkeit nach G 26/3)

 

Lehrgangsabzeichen

Truppführer/in

Feuerwehrmann/frau mit mehreren technischen Ausbildungen

Truppführer mit technischer Ausbildung

Maschinist/in

Gruppenführer/in

Sprechfunker/in

Zugführer/in

Atemschutzträger/in

Führer/in von Verbänden

Sanitäter/in

 

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An die Schaulustigen

 

Vielen Dank für Ihr reges Interesse

an der Arbeit der Rettungskräfte.

Wir wissen Ihre "hautnahe Anteilnahme"

am Schaden Anderer zu schätzen!

 

Entschuldigen Sie, falls wir Ihnen

versehentlich die Sicht versperren

und nicht auf Ihre Ratschläge hören.

Ihre Feuerwehr

 

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Der Discobesuch

 

Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was Du sagtest.
Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama,
also trank ich Soda stattdessen.
Ich fühlte mich richtig stolz, Mama,
so wie Du es mir vorausgesagt hattest.

Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.
Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama,
ich weiß, Du hast immer recht.

Nun ist die Party zuende, Mama,
und alle fahren sie fort.
Als ich in meinen Wagen stieg, Mama,
wusste ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil Du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewusst und lieb.

Ich fuhr also los, Mama,
aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht, Mama,
er fuhr einfach über mich drüber.
Als ich lag auf dem Asphalt, Mama,
hörte ich den Polizisten sagen,
"Der andere Typ war betrunken", Mama,
Und nun bin ich es, die bezahlen wird.

Ich liege hier sterbend, Mama...
Ich wünsche Du wärst bald hier.
Wie konnte das geschehen, Mama?
Mein Leben zerplatzte wie ein Ballon.
Überall um mich ist Blut, Mama,
das meiste davon ist meins.

Ich höre den Arzt sagen, Mama
bald werde ich sterben.
Ich wollte Dir nur sagen, Mama,
ich schwöre, ich hab nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mama,
die anderen haben nicht nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.
Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken
Und ich werde sterben.

Warum betrinken sich die Leute, Mama?
Es kann ihr ganzes Leben zerstören.
Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama,
und ich denke, das ist nicht fair.
Ich liege hier im Sterben
Und alles, was er kann, ist, zu starren.

Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,
schreibt "Papas Mädchen" auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama,
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es ihm bloß gesagt hätten, Mama,
wäre ich noch am Leben.

Mein Atem wird kürzer, Mama,
ich bekomme solche Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mama.
Du warst immer da, als ich Dich brauchte.
Ich hab nur noch eine letzte Frage, Mama.

Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,

 

also warum bin ich diejenige, die stirbt?

 

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Sekunden bis zum TOT...

 

Da die Feuerwehren zumeist sehr unmittelbar mit dem Schrecken und Leiden eines Verkehrsunfalls konfrontiert werden, möchten wir an dieser Stelle über die gesamte Dramatik und auch die Grausamkeit eines Unfalles berichten. Leider entfallen 48 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Personen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren.


Die häufigste Unfallursache ist
überhöhte Geschwindigkeit; bei einem Drittel aller Fälle istAlkohol im Spiel.

 

 

Die Bremsen haben blockiert, Du spürst das pulsierende Gefühl des ABS an deinem Fuß, Du bist starr vor Schreck. Es gibt kein Ausweichen mehr...

 

Mit weißen Knöcheln umklammerst Du krampfhaft und voller Angst das Lenkrad...

 

Noch knapp 1 Meter bis zum Baum...

 

Mit 80 km/h rast dein Körper nach vorne. Du wiegst jetzt mehr als 2 t und wirst mit 20-facher Schwerkraft aus dem Sitz gehoben. Deine Beine brechen am Kniegelenk.

 

Dein Körper löst sich aus dem Sitz, der Rumpf ist starr aufgerichtet, die gebrochenen Kniegelenke gegen das Armaturenbrett gepresst. Umhüllung und Stahlfassung des Lenkrades biegen sich unter deinen Händen.

 

60 cm des Autobugs sind schon total deformiert. Dein Körper rast weiter mit 80 km/h. Der Motor, fast 1/2 t schwer, stößt in das Hindernis.

Deine Hände - in Todesangst starr verkrallt - biegen das Lenkrad fast vertikal. Die Gelenke und Unterarme brechen. Durch die andauernde Schwerkraft wirst du von der Lenksäule durchbohrt. Stahlsplitter dringen in den Brustkorb, reißen Löcher in die Lungen und zerfetzen die inneren Arterien. Blut dringt in den Lungenflügel. Das Atmen wird so gut wie unmöglich.

 

Deine Füße werden aus den Schuhen gerissen. Das Bremspedal bricht ab, das Fahrzeuggestell bricht in der Mitte ein. Bolzen lösen sich, Schrauben reißen ab. Dein Kopf schleudert gegen die Windschutzscheibe. Du hast nicht einmal mehr Zeit zum Schreien.

 

Das Auto krümmt sich. Die Sitze haben sich aus den Verankerungen gelöst, schnellen nach vorne und pressen deinen Brustkorb unbarmherzig gegen die gesplitterte Lenksäule. Blut schießt aus deinem Mund. Durch den Schock bleibt Dein Herz stehen...

 

Du bist tot !

 

...und wie schnell fährst DU in Zukunft...?

 

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Feuerwehrmann du hast keine Chance!!!

 

Wenn wir im Verkehrsstau 40 Sekunden lang aufgehalten werden, sagen die Leute:

"Sie brauchen 20 Minuten um herzukommen !"

 

Wenn wir mit 60 km/h durch die Straßen fahren, sagen sie:

"Schaut euch die rücksichtslosen Spinner an !"

 

Wenn Feuerwehrleute Fenster eindrücken, um durch Ventilation die Hitze bei der Brandbekämpfung zu verringern sagen sie:

"Seht euch die Kaputtmacher an !"

 

Wenn wir den Fußboden aufreißen um an den Brandherd zu gelangen, sagen sie:

"Da läuft die Holzfällerbande !"

 

Wenn der Zugführer weit hinten steht, von wo er seine Männer sehen und leiten kann, sagen sie:

"Er hat Angst, dahin zu gehen, wohin er seine Leute schickt !"

 

Wenn wir ein Gebäude verlieren, sagen die Leute:

"Das ist eine lausige Feuerwehr !"

 

Wenn wir schnell mit dem Feuer fertig sind, sagen sie:

"Es war kein richtiges Feuer !"

 

Wenn viel Wasser benötigt wird, sagen die Schaulustigen:

"Die richten mit dem Wasser mehr Schaden an, als das Feuer selbst !"

 

Wenn ein Feuerwehrmann verletzt wird, sagen alle:

"So ein leichtsinniger Bursche !"

 

Wenn er im Einsatz sein Leben lässt, sagen sie zu seiner Familie

"Damit musste er rechnen als er zu Feuerwehr ging "

 

Armer Feuerwehrmann, Du kannst es niemandem Recht machen!

 

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Feuerwehrfrust


Aufgewacht mit schweren Schädel -
grad´ noch geträumt von einem Mädel -,
der Piepser singt das Lied vom Brand.
"Zwei" zeigt die Uhr dort an der Wand.

Raus, ins kalte Auto rein;
frostig ist´s, es wird bald schnei´n.
Im Eis auf der Scheibe nur ein Schlitz,
eiskalt ist der Fahrersitz.

Motor blubbert, kommt in Gang,
kriegt schnell jenen hohen Klang,
den man vom Nürburgring her kennt
und den man "höhertourig" nennt.

Reifen quietschen schon beim Start,
Kurventechnik: herzlich/hart,
"Ideallinie" nehmen, geradeaus -
da ist auch schon das "Spritzenhaus".

Klar, jetzt ist der Motor warm,
die Scheibe frei und -
Fehlalarm!

Ein "Bürger" tat den Melder drücken,
um dann fröhlich abzurücken.
Erwischen müsst´ man diesen Knaben,
um ihm - die Meinung mal zu sagen.

 

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Die Erschaffung ...

Als der liebe Gott den Feuerwehrmann schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte: "Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!"

Der liebe Gott sprach: "Hast Du die speziellen Wünsche auf der Bestellung nicht gesehen? Er soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein; er soll Nerven wie Drahtseile haben und ein offenes Ohr für alle und ein dickes Fell, aber nicht zu dick, dass er auch im Einsatzanzug in einem Golf Platz hat. Er soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt und er soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben und arbeiten können. Sein Zuspruch soll alles heilen können, vom kaputten Auto bis hin zur verletzten Katze auf dem Baum; er soll sechs Paar Hände haben. Und Feuer löschen soll er können."

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: "Sechs Paar Hände, das wird es kaum geben!"

"Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen", sagte der liebe Gott, "aber die vier Paar Augen, die ein Feuerwehrmann haben soll."

"Gehören die denn zum Standardmodell?" fragte der Engel.

Der liebe Gott nickte: "Ein Paar das durch geschlossene Türen blickt, während er fragt: Was macht Ihr denn da drüben, obwohl er es längst weiß. Ein zweites Paar im Hinterkopf mit dem er sieht, was er nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich noch die zwei Augen nach vorne aus denen er den Bürger, der sich unmöglich benimmt, ansieht und die trotzdem sagen: Ich verstehe Dich und mag Dich, ohne dass er ein einziges Wort spricht. Und dann noch die Augen, mit denen er ständig die Stimmung seiner Vorgesetzten beobachten kann."

"Oh Herr" sagte der Engel und zupfte ihn sanft am Ärmel, "geht schlafen und macht morgen weiter!" 

"Ich kann nicht!" sagte der liebe Gott, "denn ich bin nahe daran, etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Es ist mir bereits gelungen, dass er sich von selbst heilt, wenn er krank ist; dass er an die 30 Kameraden mit einem winzigen Geburtstagskuchen zufrieden stellt: dass er einen Sechzehnjährigen dazu bringen kann, an der Tankstelle nicht zu rauchen und einen Neunzehnjährigen davon überzeugen kann, dass Alkohol und Autofahren nicht zusammenpassen. Außerdem kann er 20 Minuten überleben, ohne zu atmen. Daneben scheint es mir gelungen zu sein, ihn zu überzeugen, dass der Dienst in der Feuerwehr etwas schönes ist, eine echte Dienstleistung eben, und er in der Lage ist, alle Ungerechtigkeiten klaglos zu dulden."

Der Engel ging langsam um das Modell des Feuerwehrmannes herum und betrachtete es aufmerksam von allen Seiten.

"Zu weich" seufzte er.

"Aber unerhört zäh" sagte der liebe Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was mein Feuerwehrmann alles aushalten kann!"

"Kann er denken?"

"Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und beurteilen, wenn er in der Hierarchie aufsteigt und Kompromisse schließen" sagte der liebe Gott, "und vergessen kann er auch!"

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des  Modells. "Da ist ein Leck" sagte er, "Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht, zuviel in das Modell hineinzupacken, deshalb geht die Hülle nicht zu."

"Das ist kein Leck" sagte der liebe Gott, "das ist eine Träne."

"Wofür ist sie?" fragte der Engel.

"Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit."

"Ihr seid ein Genie!" sagte der Engel.

Da lehnte sich der liebe Gott versonnen zurück und sagte: "Die Träne, das ist das Überlaufventil."

 

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Die 10 Möglichkeiten eine Feuerwehr zu töten

Möglichkeit 1
Gehe möglichst zu keiner Veranstaltung oder Übung.

Möglichkeit 2
Kritisiere die Arbeit der Wehrführung und des Vorstandes recht abfällig.

Möglichkeit 3
Wenn Du einmal hingehen solltest, dann komme zu spät.

Möglichkeit 4
Übernehme ja keine Aufgabe, es ist doch viel leichter zu kritisieren als selbst mitzuhelfen.

Möglichkeit 5
Helfe bei keiner Veranstaltung mit und komme zu keiner Übung.

Möglichkeit 6
Wenn Du nach Verbesserungsvorschlägen gefragt wirst, gib keine Antwort. Hintenherum kannst Du aller Welt erzählen was bei uns Sch..... ist.

Möglichkeit 7
Erzähle allen, dass bei uns nichts los ist und wir ein lascher Haufen sind, trage selbst jedoch nichts bei.

Möglichkeit 8
Trage in Deinem Kalender die Feuerwehr immer zum Schluss ein, alles andere ist ja wichtiger.

Möglichkeit 9
Beschwere Dich, dass bei uns immer so spät angefangen wird, trinke jedoch zuerst ein paar Bier, die Du ja eh´ nicht alle bezahlst.

Möglichkeit 10
Zeige Dich nur auf Veranstaltungen, bei denen viele wichtige Leute sind, so dass es aussieht, als bist Du immer mit dabei.

 

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